MuKi verbindet Konzerte mit frühem Musiklernen
MuKi ist ein Projekt des Rhein-Sieg-Kreises, das seit 2019 kulturelle Bildung unterstützt. Es entstand aus dem Beethovenjubiläum BTHVN 2020 und richtet sich an Kita-Kinder. Das Ziel ist, ihnen spielerisch Grundlagen klassischer Musik zu vermitteln; jährlich begeistert das Projekt laut Kreis bis zu 2.800 Kinder für Beethovens Musik. In kreisweiten Mitmachkonzerten führen zwei professionelle Ensembles die Kinder an ihre ersten Konzerterlebnisse heran. Sie können Instrumente selbst ausprobieren und Musik unmittelbar erleben. Damit besteht MuKi nicht nur aus Zuhören: Das eigene Erkunden ist Teil des Konzertangebots. Die Musikschulen Much und Bornheim koordinieren das Projekt gemeinsam. Jährlich beteiligen sich bis zu 51 Kitas auf beiden Seiten des Rheins.

Übungen und Unterstützung für die Kitas
Das Konzertangebot wird durch musikpädagogische Übungen in den Kitas ergänzt. Außerdem gibt es Professionalisierungsangebote für die beteiligten Fachkräfte. So verbindet MuKi unmittelbare Musikerlebnisse der Kinder mit Aktivitäten im Kita-Umfeld und Unterstützung für die Erwachsenen, die daran beteiligt sind. Die Angebote greifen unterschiedliche Rollen auf: Kinder begegnen Musik durch Konzerte, Instrumente und Übungen, Fachkräfte erhalten Unterstützung im Rahmen des Projekts. MuKi dient laut Kreis der frühkindlichen Bildung im Bereich Musik. Gemeinsam mit OrgelKultur trägt es außerdem dazu bei, Projekte aus dem Beethovenjubiläum dauerhaft im Rhein-Sieg-Kreis zu verankern. Die Kreisquelle beschreibt MuKi damit als fortlaufendes Angebot mit mehreren Lernorten und Beteiligten, nicht als einzelnes Konzert.

OrgelKultur richtet den Blick auf Instrument und Vermittlung
Der Augustbericht des Kreises kündigte für den 1. September 2026 in Siegburg einen OrgelSchnuppertag für 15 orgelinteressierte Jugendliche und junge Erwachsene an. Er sollte ihnen einen praxisnahen Einstieg ins Orgelspiel ermöglichen. Erfahrene Organistinnen und Organisten sollten sie anleiten und begleiten. Vorgesehen waren Informationen zu Aufbau und Funktionsweise der Orgel, kleine Unterrichtseinheiten am Instrument und ein Abschlusskonzert in St. Servatius. Der Bericht beschreibt diesen Ablauf als Ankündigung; er belegt damit das geplante Angebot. Für die zweite Jahreshälfte kündigte OrgelKultur zudem ein neues Workshopformat für Musikerinnen und Musiker sowie Musikpädagoginnen und -pädagogen an. Im Kern geht es dabei um die Vermittlung von Musik an jüngere Menschen. Das erweitert das Programm um eine ausdrücklich auf Fachkräfte gerichtete Perspektive.