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Von der Studienidee zum Start-up an der H-BRS: So finden Sie Unterstützung

09.10.2026

Die Start-up-Manufaktur ist eine erste Anlaufstelle für Gründungsinteressierte an der H-BRS; ihre Angebote sind für Studierende kostenfrei. Wer im Studium eine Idee entwickelt, kann zunächst passende Beratungs-, Veranstaltungs- oder Lehrangebote prüfen und Förderwege erst dann angehen, wenn sie zum Vorhaben passen.

Der erste Schritt muss noch kein fertiger Businessplan sein

Eine Idee aus einem Seminar, einer Abschlussarbeit oder einem eigenen Problem kann zunächst unscharf sein. Das ist kein Grund, mit der Kontaktaufnahme zu warten: Die H-BRS bietet Beratung, Veranstaltungen und Lehrangebote als Zugänge rund ums Gründen. Für Studierende ist das praktisch, weil sich zunächst klären lässt, ob es um Ideenfindung, ein fachliches Thema oder den Weg zu einer möglichen Gründung geht. Die Hochschule richtet sich dabei nicht allein an Menschen, die schon ein fertiges Konzept vorweisen können. Gehen Sie deshalb mit einer offenen Frage ebenso in die erste Beratung wie mit einem konkreten Produktansatz. Die Angebote sind für Studierende kostenfrei ([Über das Gründungszentrum](https://www.h-brs.de/de/gruenden/ueber-uns)).

Mit einer konkreten Frage in die Beratung gehen

Vor dem Gespräch hilft eine knappe Notiz: Welches Problem soll gelöst werden, für wen, und was wurde bisher dazu beobachtet oder ausprobiert? Ergänzen Sie, welche Unterstützung Sie gerade suchen – etwa eine Methode zur Ideenprüfung, Orientierung zu Geschäftsmodellen oder den passenden Kontakt innerhalb der Hochschule. Nehmen Sie, wenn vorhanden, auch kurze Projektskizzen oder Ergebnisse aus Gesprächen mit möglichen Nutzerinnen und Nutzern mit; so lässt sich die Frage im Gespräch leichter eingrenzen. Das ist eine Vorbereitungsempfehlung, keine formale Aufnahmebedingung. Für die Terminvereinbarung nennt die H-BRS Kontaktzeiten nach Vereinbarung und die E-Mail-Adresse gruenden@h-brs.de ([Kontakt der Start-up-Manufaktur](https://www.h-brs.de/de/gruenden/anlaufstelle)).

Den passenden Weg nach dem Reifegrad wählen

Wer noch keine ausgearbeitete Geschäftsidee hat, kann zunächst nach einem passenden Event oder Lehrangebot fragen; wer bereits ein Team oder einen Prototypen hat, kann die Beratung gezielter auf nächste Schritte lenken. Die H-BRS führt unterschiedliche Förderwege auf, darunter das EXIST-Gründungsstipendium, das Gründungsstipendium.NRW und den Go-To-Market Gutschein. Prüfen Sie zuerst, welche Entwicklungsphase und welcher Unterstützungsbedarf auf Ihr Vorhaben zutreffen; erst dann lohnt es sich, einzelne Förderinstrumente genauer zu vergleichen. Ein einfacher Abgleich hilft: Brauchen Sie zunächst Orientierung, Entwicklungszeit oder Geld für ein klar umrissenes Vorhaben? Diese Unterscheidung macht das Erstgespräch konkreter und verhindert, Förderprogramme vorschnell als automatische Finanzierung zu verstehen ([Förderprogramme für Gründende](https://www.h-brs.de/de/gruenden/f%C3%B6rderprogramme)).

Förderung prüfen, nicht voraussetzen

Die Kriterien unterscheiden sich je nach Programm. Als Beispiel beschreibt die H-BRS beim EXIST-Gründungsstipendium innovative technologieorientierte Vorhaben. Daraus folgt nicht, dass jede studentische Idee förderfähig ist. Fragen Sie im Gespräch daher konkret, welche Voraussetzungen für das aktuell passende Programm gelten, wer den Antrag stellt und welche Unterlagen nötig sind. Förderbedingungen und Fristen können sich ändern; vor einer Bewerbung sollten Sie die jeweils aktuelle Programminformation prüfen. Auch der Zeitpunkt einer Unternehmensgründung kann relevant sein, denn manche Angebote richten sich an Vorhaben vor, andere an Unternehmen nach der Gründung. Die Start-up-Manufaktur und das ZWT bieten laut H-BRS Beratung und Begleitung bei der Antragstellung ([Förderprogramme für Gründende](https://www.h-brs.de/de/gruenden/f%C3%B6rderprogramme)).

Quellen

  1. Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS)
  2. Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS)
  3. Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS)