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RSAG-Abfallkalender einrichten: Termine für die eigene Adresse finden

09.10.2026

Der RSAG-Abfallkalender 2026 ist digital verfügbar. Mit Ort, Straße, Behälter und Zeitraum lässt sich eine passende Terminübersicht erstellen; PDF, Kalenderdatei, App und E-Mail-Erinnerung bieten unterschiedliche Wege, die Abfuhr im Blick zu behalten.

Erst die Adresse, dann die Behälter auswählen

Rufen Sie die RSAG-Seite „Abfuhrtermine“ auf. Die Abfrage ist adressbezogen: Beginnen Sie mit der Kommune und wählen Sie anschließend die Straße aus. Danach legen Sie fest, welche Behälter und welcher Zeitraum in der Übersicht erscheinen sollen. Die Seite verlangt mindestens einen Behälter und mindestens einen Monat. Kontrollieren Sie vor dem Abruf besonders den Straßennamen und die ausgewählten Behälter: Ein Kalender für die falsche Straße oder mit fehlender Tonnenart hilft im Alltag wenig. Die Eingabemaske führt Ort, Straße, Behälter und Zeitraum als notwendige Auswahl.

Ein praktischer Ablauf für den eigenen Haushalt

Zum Beispiel: Wer in Siegburg wohnt und sowohl Restmüll- als auch Biotonne im Blick haben will, wählt zuerst Siegburg, dann die eigene Straße, markiert die tatsächlich genutzten Behälter und stellt den gewünschten Zeitraum ein. Das Beispiel beschreibt nur die Auswahl; die konkreten Leerungstage unterscheiden sich nach Adresse und Behälter und sollten direkt in der RSAG-Abfrage geprüft werden. Für einen schnellen Monatsblick laden Sie die Übersicht als PDF. Wenn Sie Termine im digitalen Kalender des Smartphones oder Computers führen, speichern Sie stattdessen die angebotene ICS-Datei und importieren sie nach den Anweisungen Ihres Kalenderprogramms. Prüfen Sie danach, ob die Termine im richtigen Kalender und Zeitraum angezeigt werden.

Was sich mit dem digitalen Kalender ändert

Seit 2026 wird der Kalender nicht mehr flächendeckend per Post an alle Haushalte verschickt. Die RSAG stellt die Jahresübersicht 2026 online bereit. Wer bisher den Wand- oder Tischkalender genutzt hat, kann die PDF-Fassung ausdrucken oder die Termine digital übernehmen. Für die Papierfassung ist es sinnvoll, neben dem eigenen Aufstellort auch die Adresse zu notieren: So lässt sich der Ausdruck später eindeutig zuordnen, etwa in einem Mehrparteienhaus oder bei einer gemeinsam genutzten Pinnwand.

App oder E-Mail als Erinnerung

Wer nicht jedes Mal selbst in eine Übersicht schauen möchte, kann zwischen zwei Erinnerungswegen wählen. Laut RSAG unterstützt die App Push-Benachrichtigungen für eine oder mehrere Adressen. Der kostenfreie Infomail-Service schickt eine E-Mail vor einer Leerung; dort lässt sich laut RSAG auswählen, für welche Behälter die Termine zugesandt werden. Die App passt eher, wenn Hinweise direkt auf dem Smartphone erscheinen sollen; E-Mail kann praktischer sein, wenn Sie ohnehin Ihren Posteingang regelmäßig prüfen. Welche Option am besten passt, hängt davon ab, wo Sie Erinnerungen zuverlässig wahrnehmen.

Wenn die Anzeige nicht passt

Fehlt ein Termin, prüfen Sie zunächst, ob die richtige Kommune und Straße ausgewählt sind und ob der betreffende Behälter sowie der Monat eingeschlossen wurden. Vergleichen Sie im Zweifel die Ausgabe erneut mit der konkreten Adresse; ein allgemeiner Kalender für die Gemeinde ersetzt nicht die individuelle Abfrage. Bei einem Ausdruck können Sie anschließend die PDF-Übersicht aufbewahren; bei mehreren Kalendern helfen eine eindeutige Benennung und ein kurzer Hinweis auf die Adresse. Da sich der Online-Kalender auf das jeweilige Kalenderjahr bezieht, sollten Sie zum Jahreswechsel die aktuell angebotene Jahresübersicht neu abrufen, statt alte Ausdrucke ungeprüft weiterzuverwenden.

Quellen

  1. RSAG
  2. RSAG
  3. RSAG
  4. RSAG