Digitales Passfoto für Behörden in Bornheim: Geeignete Anbieter erkennen
08.10.2026
In Bornheim muss das Lichtbild für Reisepass und Personalausweis digital übermittelt werden. Entscheidend ist nicht ein beliebiger Datei-Download, sondern ein für die Behörde nutzbarer Code oder die Aufnahme vor Ort. So prüfen Sie Anbieter und planen den Termin.
Nicht irgendein digitales Foto zählt
Wer in Bornheim einen Reisepass oder Personalausweis beantragt, sollte das Passfoto nicht mehr als Papierabzug einplanen: Seit dem 1. August 2025 nimmt das Bürgerbüro laut Stadt keine Papierbilder mehr an. Stattdessen ist ein digitaler Übermittlungsweg nötig. Die Bornheimer Bekanntmachung spricht vom Data-Matrix-Code, den Fotostudios oder bestimmte Automaten ausgeben; die Dienstleistungsseite zum Personalausweis nennt einen QR-Code. Praktisch wichtig ist die Funktion: Der Code muss zum digitalen Lichtbild führen, das die Behörde im Antragsverfahren abrufen kann. Eine Bilddatei, die lediglich per E-Mail oder auf einem USB-Stick mitgebracht wird, erfüllt die von Bornheim beschriebene Abgabeform nicht. [Städtische Hinweise zu Passfotos](https://www.bornheim.de/aktuelles/keine-papier-passfotos-mehr) und [zum Personalausweis](https://www.bornheim.de/buergerservice/dienstleistungen/personalausweis/) erklären den lokalen Ablauf.
So erkennen Sie einen passenden Anbieter
Fragen Sie vor dem Fototermin ausdrücklich: „Erhalte ich für den Antrag in Bornheim einen Code, den das Bürgerbüro abrufen kann?“ Ein geeigneter Ablauf ist mehr als das Erstellen und Zuschneiden einer Datei. Für den Personalausweis schreibt die Verordnung vor, dass das Foto über ein sicheres Verfahren an die Behörde gelangt. Sie nennt eine Cloudübermittlung oder ein zertifiziertes Lichtbildaufnahmegerät, das unmittelbar mit dem Behördennetz verbunden ist. Bei der Cloudvariante bekommen Sie anschließend einen Code für die Antragstellung; die Übertragung ist Ende-zu-Ende-verschlüsselt. [§ 5a PAuswV](https://www.gesetze-im-internet.de/pauswv/__5a.html) und [§ 5b PAuswV](https://www.gesetze-im-internet.de/pauswv/__5b.html) beschreiben diese Wege. Lassen Sie sich daher nicht allein mit dem Versprechen „biometrisch und digital“ zufriedengeben: Klären Sie, ob der Anbieter den behördlich abrufbaren Code tatsächlich ausstellt und wie Sie ihn erhalten.
Vor dem Termin klären: Code, Gültigkeit, Abgabe
Ein einfacher Praxischeck lässt sich in drei Fragen fassen: Gibt es den Code nach der Aufnahme in Papierform oder anderweitig zum Vorzeigen? Ist er für die Beantragung eines deutschen Passes oder Personalausweises vorgesehen? Und wird er beim Fototermin ausgegeben, damit Sie ihn nicht erst kurzfristig suchen müssen? Bornheim beschreibt den Code als ausgedruckte Zahlen- und Buchstabenfolge hinter einem Data-Matrix-Code. Bewahren Sie den Ausdruck bis zum Behördentermin auf und folgen Sie den Angaben des Anbieters, statt den Code zu fotografieren oder selbst umzuwandeln. Das ist ein organisatorischer Vorsichtsschritt, keine zusätzliche gesetzliche Vorgabe. Für die Stadt ist entscheidend, dass die digitale Aufnahme über den Code an die Behörde gelangt.
Biometrisch heißt auch: Aufnahmequalität beachten
Die digitale Übertragung ersetzt nicht die Anforderungen an das Bild. Die Passverordnung verlangt eine aktuelle Frontalaufnahme; grundsätzlich sollen weder Kopfbedeckung noch eine Bedeckung der Augen oder Uniformteile zu sehen sein. Die ergänzenden Vorgaben nennen unter anderem eine gleichmäßige Ausleuchtung ohne Reflexionen, einen einfarbigen schattenfreien Hintergrund und einen neutralen Gesichtsausdruck. Prüfen Sie deshalb nach der Aufnahme in der Vorschau, ob beide Gesichtshälften klar zu sehen sind, keine Haare die Augen verdecken und keine auffälligen Schatten oder Spiegelungen entstanden sind. Eine solche Sichtkontrolle hilft, offensichtliche Probleme vor dem Behördentermin anzusprechen, garantiert aber nicht die Annahme: Die Behörde sichert die Qualität im Verfahren und entscheidet im konkreten Antrag. Die [Passverordnung, § 16 und Anlage 8](https://www.gesetze-im-internet.de/passv_2007/__16.html) enthält die Maßstäbe.
Alternative im Bürgerbüro und besondere Fälle
Wer keinen externen Anbieter nutzen möchte, kann laut Bornheimer Personalausweis-Seite das digitale biometrische Foto vor Ort aufnehmen lassen. Die Stadt warnt jedoch, dass die technische Verfügbarkeit nicht immer garantiert werden kann; bei Babys und Kleinkindern sei die Aufnahme vor Ort nur eingeschränkt möglich. Die städtische Seite nennt für die Aufnahme vor Ort eine Gebühr von 6 Euro. Wer mit kleinem Kind beantragt oder den Termin nicht verschieben kann, sollte daher vorab beim Bürgerbüro nachfragen, ob das Gerät verfügbar ist, und gegebenenfalls einen externen Anbieter wählen, der den Code für die Behörde ausgibt. Für Passbilder gelten bei Kindern teilweise besondere Anforderungen und zulässige Abweichungen, abhängig vom Alter; das ersetzt aber keine Rückfrage, wenn die Aufnahme schwierig ist. Die Stadt nennt die Regel außerdem ausdrücklich für Pass und Ausweis, nicht für neue Führerscheine: Dafür werden weiterhin Papierfotos akzeptiert.