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Agger-Sülz-Radweg ab Lohmar: Tour und Rückweg planen

09.10.2026

Wer in Lohmar auf den Agger-Sülz-Radweg einsteigt, sollte ihn als Teil einer längeren Streckentour planen – nicht als geschlossene Runde. Die Endpunkte Rösrath und Overath sind per RB 25 verbunden; für eine kürzere Rundfahrt bietet Lohmar eine eigene Aggertalroute.

Erst die passende Tourform wählen

Der Name klingt nach einer bequemen Flussrunde, doch die touristisch beschriebene Agger-Sülz-Radweg-Tour ist als längere Verbindung zwischen Rösrath und Overath angelegt. Mit 42,10 Kilometern ist sie für eine Tagesfahrt gut einzuordnen, aber nicht automatisch eine Rundtour zurück zum Ausgangspunkt. Wer in Lohmar losfährt, kann deshalb einen Abschnitt der Verbindung erleben – sollte aber vorab entscheiden, ob das Ziel eine Strecke mit Bahn-Rückfahrt oder eine selbst gewählte Hin-und-zurück-Fahrt ist. Für die Planung ab Lohmar hilft es, sich nicht von der Gesamtlänge zu einer ungeprüften Annahme verleiten zu lassen: Sie bezieht sich auf die beschriebene Tour und sagt für sich allein nichts über die individuelle Distanz ab dem eigenen Startpunkt aus. Route und Länge ab Lohmar sollte man im aktuellen Tourenplaner prüfen.

So wird aus Lohmar eine Streckentour

Praktisch ist die Einweg-Variante, wenn die Gruppe nicht denselben Weg zurückfahren möchte. Die offizielle Tourbeschreibung empfiehlt Rösrath und Overath als Start- und Zielorte und nennt ihre Verbindung per RB 25. Von Lohmar aus bedeutet das: einen passenden Einstieg am markierten Verlauf wählen, in einer Richtung bis zu einem der beiden Bahnhöfe radeln und die Rückfahrt per Zug organisieren. Das ist kein Lohmar-Rundkurs, sondern ein Teilstück einer größeren Streckentour. Lohmar ist nicht bloß ein Abstecher: Der Radweg kreuzt die Agger hier mehrfach. Vor dem Losfahren trotzdem konkret den gewünschten Einstieg sowie den Anschlusspunkt auf der Karte festlegen; ohne diese Auswahl lässt sich aus der Gesamtangabe von 42,10 Kilometern keine verlässliche Lohmar-Teilstrecke ableiten. Zugzeiten und Fahrradmitnahme ebenfalls für den eigenen Reisetag prüfen.

Brückenstatus nicht aus alten Karten ableiten

Besondere Aufmerksamkeit verdient die Infrastruktur im Stadtgebiet, weil der Weg die Agger mehrfach quert. Die REGIONALE-Seite nennt im Textstand Januar 2026 die Brücke am Dornheckenweg als zwischenzeitlich instandgesetzt. Für Naafshäuschen und Heppenberg beschrieb sie damals Ersatzneubauten mit Zeitansätzen ab 2026 beziehungsweise ab 2027. Diese Angaben sind Planungsstand, keine tagesaktuelle Bestätigung der Befahrbarkeit. Wer eine Route mit Kindern, Anhänger oder knapper Zeit plant, sollte daher kurz vor der Fahrt die aktuellen Streckenhinweise der Tourenseite und kommunale Verkehrsmeldungen prüfen. Das ist wichtiger als blind einer gespeicherten GPX-Linie zu folgen: Ein Umweg an einer Querung kann die tatsächliche Länge und den Ablauf verändern. Bei unklarer Lage lieber den Startpunkt so wählen, dass die Tour nicht von einer einzelnen Brücke abhängt.

Für eine echte Runde: Lohmars lokale Alternative

Wer ausdrücklich wieder am selben Ort ankommen möchte, kann statt des Streckenabschnitts die von der Stadt separat beschriebene blaue Aggertalroute in Betracht ziehen. Sie ist mit 22 Kilometern und 230 Höhenmetern ausgewiesen; als alternativer Start- und Zielpunkt wird unter anderem der Bahnhof Honrath genannt. Das ist eine eigenständige Lohmarer Route, nicht die Bezeichnung für den gesamten Agger-Sülz-Radweg. Damit fällt die Wahl leichter: Für eine Fahrt in eine Richtung und die Rückkehr per Bahn passt die Verbindung Rösrath–Overath; für einen lokalen Rundkurs sollte man eine ausdrücklich als Runde geplante Lohmar-Tour auswählen. Beide Varianten nicht vermischen, denn sie haben unterschiedliche Streckenführung und Tourlänge. GPX-Track, Wegmarkierungen und aktuelle Hinweise vor Abfahrt gemeinsam prüfen.

Quellen

  1. Das Bergische GmbH
  2. REGIONALE 2025 Agentur GmbH
  3. Stadt Lohmar